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Rote Hüpfer in Dresden

  

Eine Abordnung des Weimarer Faschingskomitees vom Mensafasching ist am Samstag, dem 30. November 2019, zum legendären Weihnachtsmannsackhüpfstaffelmarathon in Dresden gestartet.

 

Dresden sah wieder rot: 18 Studentenclubs zwischen Warnemünde und Ilmenau hatten zum inzwischen 32. Weihnachtsmannsackhüpfstaffelmarathon ihre Teams nach Dresden in den Studentenclub Bärenzwinger geschickt.

Die rund einen Kilometer lange Strecke über die Brühlschen Terrasse wurde in zehn gleich lange Abschnitte unterteilt, die von jeweils zehn Weihnachtsmännern pro Club im Sack hüpfend absolviert werden mußten. Inklusive eines zu übergebenden Staffelstabes.

Lange bevor asiatische Kochgeräte für exotische Wintersportarten mißbraucht wurden erfanden findige Köpfe des Bärenzwingers den „Weihnachtsmannsackhüpfstaffelmarathon“. Mittlerweile hat sich dieser als ein ganz und gar nicht besinnliches Highlight in der Dresdner Weihnachtszeit etabliert. Den skurrilen Studenten-Wettbewerb am Rande der Weihnachtsmärkte in der sächsischen Landeshauptstadt gibt es bereits seit 1988. 

Durch mehrere leichte Stürze gehandicapt schaffte es das Fako-Team nur auf den 16. Platz. Aber wie bei Olympiaden üblich, zählte vor allem die Teilnahme und der gemeinsame Spaß sowie die Kontakte mit den anderen Hüpfenthusiasten, meint Uwe Sommerfeld. Der Fako-Chef ist überzeugt, daß auch 2020 wieder eine Weimarer Abordnung über die Brühlschen Terrassen hüpft. 

 

Andreas Kühn